GeoPark Papuk

Kultur-historische Erbe

Auf dem Gebiet des Parks befindet sich eine große Zahl archäologischer Orte und Denkmäler historischer Kulturerbe, die auf den Fortbestand der Ansiedlung dieses Gebiets seit der frühen Steinzeit hinweisen.

Urgeschichte

Die Vielfalt an Rohstoffen wie Wasser, Holz und Stein lieferten optimale Lebensbedingungen, während das Gebirgsgebiet Schutz und Nahrungsmittel bot. Die ersten Siedlungen wurden bereits im Neolithikum erbaut. Hinweise darauf geben Funde von geschliffenen Gegenständen aus Stein und handgemachter Keramik sopotischer Kultur (5500-3500 v. Chr.). Während der Kupferzeit (Eneolithikum, 3500-2200 v. Chr.) entstanden auf dem Fuße des Papuk einige Siedlungen, die sich im Laufe der Bronzezeit an höher gelegene Stellen verschoben. Diese strategisch günstigeren Lokalitäten boten Schutz und die Kontrolle der Naturwege, die entlang der Flüsse verliefen. Außerdem ermöglichten diese eine visuelle Kommunikation (z.B. durch Zeichen) zwischen den verschiedenen höher liegenden Siedlungen.

Während der späten Eisenzeit (750-300 v. Chr.) waren im Gebiet um Požega viele Siedlungen mit der Stadt Kaptol verbunden, die zugleich das Zentrum darstellte. Dieses weltbekannte Vorkommen der Hallstatt-Kultur ist berühmt für ihre Vielzahl an fürstlichen Grabmählern und Urnen, in denen die Asche der Verstorbenen aufbewahrt wurde. Keramische, schwarze Behälter, die oft mit feinem Graphit überzogen und mit Tierhörnern verziert wurden, zeugen von Reichtum und Macht der Fürsten aus Kaptol. Teile von Kriegsausstattungen zeigen eine Verbindung zu Griechenland auf und vermitteln ein hohes kulturelles Niveau und eine hohe Weiterentwicklung dieses Gebiets. Aus Velika, der Stadt am Rande des Parks, stammt ein Fund keltischen Schmucks aus dem Grab einer Frau, das der frühen Eisenzeit zuzuschreiben ist (400 v. Chr.).

Antike

Das Talbecken von Požega war schon in der Antike bevölkert und vom 1. Jahrhundert bis 4. Jahrhundert haben die Römer dort zahlreiche Dörfer und Städte erbaut. Alle Städte waren durch Straßen miteinander verbunden, welche wiederum mit den Hauptrouten verbunden waren – durch Podravina: die Straßen Poetovio (Ptuj) – Mursa (Osijek) und Posavina – die Straßen Siscia (Sisak) – Marsunia (Slavonski Brod) – Sirmium (Sremska Mitrovica). Die Überreste dieser Straßen wurden mehreren Stellen entdeckt. Die Romanisierung dieses Raumes wird durch Überreste der Villa rustica aus 4. Jahrhundert, die in Velika in der Örtlichkeit Kruge, und einen Grabstein in Vetovo, aus dem Ende des zweiten oder dem Anfang des dritten Jahrhunderts, bezeugt.

Mittelalter

Die Bedeutsamkeit der Region um Papuk, besonders in der durch Überfälle der Türken geprägten Zeit, wird durch eine Vielzahl von mittelalterlichen Festungen überwiegend aus dem 13. Jahrhundert, bezeugt. Nicht weit entfernt von Orahovica befindet sich die schönste und besterhaltenste Stadt „Ružica“ – ein wertvolles Beispiel der gotischen und renaissancen Kunst auf diesem Teil Kroatiens. Auf dem Gebirge oberhalb von Ružica befinden sich die geschichtlichen Reste der alten Stadt Klaka unterhalb des Dorfes Slatinski Drenovac. In der Nähe der Siedlung Kamenski Vučak befindet sich die Stadt Kamengrad. Nördlich von Velika sind die Ruinen der alten Stadt von Velika vorzufinden. Nicht weit davon liegen auch die weniger gut erhaltenen Städte Stražemanski und Pogana; beim einem Dorf Namens Doljanovci. Diese bereits genannten mittelalterlichen Städte befinden sich auf dem Gebiet von Papuk. In unmittelbarer Nähe sind auch folgende wertvolle historische und kulturelle Lokalitäten auffindbar: Voćinski Stari Grad, Rudine ( die benediktinische Abtei des heiligen Mihovil, 12. Jhr.), Kaštel in Kaptol und das Kloster des heiligen Nikolaus bei Orahovica.

 

 

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Publikationen

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